Country Fried Chicken ist ein echter Klassiker der amerikanischen Südstaatenküche. Außen goldbraun und knusprig, innen zart und saftig – dieses Gericht ist ein Genuss für alle, die deftige Hausmannskost lieben. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die Zubereitung, Tipps für die perfekte Panade und die besten Beilagen. Wir gehen Schritt für Schritt vor, damit Ihnen dieses Rezept garantiert gelingt.
Die Geschichte von Country Fried Chicken
Das Gericht hat seine Wurzeln in den Südstaaten der USA, wo es oft bei Familienfeiern, Picknicks oder Sonntagsessen serviert wird. Die Zubereitung ist einfach, aber das Geheimnis liegt in der Würzung und der richtigen Frittiertechnik. Durch die doppelte Panade wird das Hähnchen besonders knusprig.

Zutaten für Country Fried Chicken
Für 4 Portionen benötigen Sie:
- 600 g Hähnchenschenkel oder -brust (wahlweise mit oder ohne Knochen)
- 200 g Mehl (Weizenmehl, Typ 405 oder 550)
- 2 TL Paprikapulver (edelsüß oder geräuchert)
- 1 TL Knoblauchpulver
- 1 TL Salz
- ½ TL Pfeffer (schwarz, frisch gemahlen)
- 2 Eier, verquirlt
- Öl zum Frittieren (z. B. Sonnenblumen- oder Erdnussöl)
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Vorbereitung des Hähnchens
Das Hähnchen gründlich abspülen, trocken tupfen und ggf. in gleichmäßige Stücke schneiden. Achten Sie darauf, dass die Stücke nicht zu klein sind, damit sie beim Frittieren saftig bleiben.
2. Panade herstellen
In einer großen Schüssel Mehl, Paprikapulver, Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer gut vermischen. Diese Mischung bildet die würzige Grundlage für die knusprige Hülle.
3. Hähnchen panieren
Die Hähnchenteile zuerst in der Mehl-Gewürzmischung wenden, dann in die verquirlten Eier tauchen und erneut in der Mehlmischung wälzen. Durch diese doppelte Panade entsteht eine besonders dicke und knusprige Schicht.
4. Frittieren
In einer tiefen Pfanne oder Fritteuse das Öl auf etwa 170–175 °C erhitzen. Die Hähnchenteile vorsichtig hineingeben und pro Seite 8–10 Minuten frittieren, bis sie goldbraun und knusprig sind. Achten Sie darauf, das Öl nicht zu heiß werden zu lassen, damit das Fleisch gleichmäßig gart.
5. Abtropfen lassen
Die fertig frittierten Stücke auf Küchenpapier legen, um überschüssiges Öl zu entfernen. So bleibt die Panade schön knusprig.
Tipps für perfektes Country Fried Chicken
- Buttermilch-Marinade: Wenn Sie das Hähnchen vor dem Panieren mehrere Stunden in Buttermilch einlegen, wird es besonders zart.
- Gewürzvielfalt: Ergänzen Sie die Panade mit Cayennepfeffer für eine pikante Note oder getrockneten Kräutern für mehr Aroma.
- Richtige Ölwahl: Verwenden Sie ein Öl mit hohem Rauchpunkt wie Erdnuss- oder Sonnenblumenöl.
- Thermometer nutzen: Ein Küchenthermometer hilft, die richtige Öltemperatur zu halten.
Serviervorschläge
Country Fried Chicken schmeckt hervorragend mit klassischen Beilagen wie Kartoffelpüree, Maiskolben, Krautsalat oder frischen grünen Bohnen. Auch eine cremige Soße oder BBQ-Dip passt perfekt dazu.
Nährwertangaben (pro Portion)
- Kalorien: ca. 390 kcal
- Eiweiß: 28 g
- Fett: 22 g
- Kohlenhydrate: 20 g
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
1. Kann ich Country Fried Chicken auch im Ofen zubereiten?
Ja, Sie können das Hähnchen auch im Ofen backen. Bei 200 °C Umluft etwa 25–30 Minuten backen, bis es goldbraun ist.
2. Kann ich die Panade glutenfrei machen?
Ja, ersetzen Sie das Weizenmehl einfach durch glutenfreies Mehl oder Maismehl.
3. Wie bewahre ich übrig gebliebenes Fried Chicken auf?
Im Kühlschrank hält es sich 2–3 Tage. Zum Aufwärmen am besten im Ofen bei 180 °C für 10–15 Minuten erhitzen, damit die Panade knusprig bleibt.
4. Kann ich das Rezept schärfer machen?
Fügen Sie einfach Chiliflocken oder Cayennepfeffer zur Mehlmischung hinzu.
5. Welches Öl eignet sich am besten?
Erdnussöl oder raffiniertes Sonnenblumenöl sind ideal, da sie hohe Temperaturen vertragen.
Fazit
Country Fried Chicken ist ein köstlicher Klassiker, der mit seiner knusprigen Panade und dem saftigen Fleisch jeden begeistert. Mit ein paar einfachen Tipps und der richtigen Technik gelingt Ihnen dieses Gericht auch zu Hause wie im Restaurant. Ob für ein gemütliches Familienessen oder als Highlight bei einer Feier – dieses Rezept bringt garantiert alle an den Tisch.